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04. Oktober 2014

e-Trado GmbH

Braid - No Coast

MARATHONMANN - ...Und wir vergessen was vor uns liegt

(2014) Ganze 14 Jahre mussten Fans von BRAID auf neue Musik warten. Anders als Guns N' Roses war BRAID allerdings von 1999 bis 2011 aufgelöst, obwohl 2004 noch mal ein kurzes Zusammentreffen für ein paar Konzerte zustande kam. Mit "No Coast" meldet sich die Emo/Indie-Band endlich zurück. Allerdings hat "No Coast" mit dem Emo-Sound der Anfangstage nicht mehr viel zu tun. Viel eher pendelt die Band zwischen Indie und Alternative Rock munter hin und her. Mal eingängiger, mal etwas sperriger, spielen sich die Jungs durch die zwölf neuen Kompositionen. Besonders die ersten drei, vier Nummern des Comebackwerks gehen gut ins Gehört. Dezent denkt man schon, dass DEATH CAB FOR CUTIE so klingen würden, wenn sie etwas flotter agieren würden. 'East End Hollows', der zweite Song, stellt zudem auch frühzeitig das Highlight der gesamten 40 Minuten Spielzeit dar. Mit diesem Refrain kann BRAID einfach direkt jeden alten Fan wieder an Bord holen und sollte sich gleichzeitig ein paar Neue erspielen können. Die neuen Nummern von BRAID sind alle mehr oder weniger gut. Zwar gibt es stellenweise kleine Gähnattacken hinzunehmen ('Pre Evergreen' oder 'Doing Yourself In' könnten leider so auch von WEEZER sein), doch macht der Großteil des Materials Spaß. Allerdings klingen die Tracks auch nicht mehr so frisch wie jene von "The Age of Octeen" oder "Frame And Canvas". Wer diese Alben jedoch liebt, der wird auch mit "No Coast" noch genug Freude haben.

Hang The Bastard - Sex In The Seventh Circle

Na, da hat HANG THE BASTARD aber einen Sprung gemacht. Nachdem man früher beim kleinen aber feinen Hardcore-Label Holy Roar veröffentlichte, finden sich die Briten nun bei Century Media wieder. Da sich die Truppe musikalisch immer mehr dem Sludge und Metal zuwandte ist die Zusammenarbeit allerdings nicht allzu überraschend. 2014 mixt HANG THE BASTARD Hardcore, Metal, Sludge und Doom zu einem mehr als fetten und hässlichen Brocken Gitarrenmusik zusammen. Über allem thront der gewöhnungsbedürftige Röchelgesang von Sänger Tomas Bubbard - bei einem solchen Sound wird eher volles und röhrendes Gebrüll erwartet. Ich habe da so meine Zeit gebraucht; früher hätte mich das sogar komplett abgeschreckt. Trotz erster Bedenken durch meine früheren Erfahrungen mit der Gruppe muss ich sagen, dass "Sex In The Seventh Circle" erstaunlich unterhaltsam ist. Ob ich allerdings 56 Minuten HANG THE BASTARD brauche, wage ich jedoch zu bezweifeln. 10 Minuten weniger Spielzeit hätten dem Gesamtbild des zweiten Albums der Engländer sicherlich nicht geschadet. Ausgerechnet der ruhigste Song, 'Mists of Abilion', macht am meisten Freude. Die Hinwendung zu einem psychedelischen Grundton steht den Jungs gut. Gleichzeitig sorgt die Nummer für etwas Abwechslung im sonst doch recht eintönigen Gesamtbild. Und stellenweise macht "Sex In The Seventh Circle" richtig Laune. Besagtes 'Mists of Abilion' oder das Eröffnungsdoppel-Brett 'Keeping Vigil' und 'Morrs Tempest' können einiges. Auch gegen Ende kommt mit 'Sweet Mother' noch einmal Stimmung auf. Dazwischen gibt es allerdings, wie schon erwähnt, die eine oder andere Länge zu verbuchen. Verglichen mit alten Releases kann mich "Sex In The Seventh Circle" überzeugen. Sicherlich gibt es dieses Jahr bessere Alben, für ein paar Durchgänge macht das Werk dennoch Spaß, scheitert letztendlich aber an der ausufernden Spielzeit - ich kann es nicht oft genug sagen. Fans CROWBAR, NEUROSIS und DOWN sollten dennoch ein Ohr riskieren.

Motionless In White - Reincarnate

MOTIONLESS IN WHITE war schon seit dem Debüt der Band für einen wilden Mix aus Industrial Metal, Metalcore, Nu-Metal-Riffs und Goth-Sounds bekannt. Nachdem dies erstaunlich gut bei den Fans ankam, geht die adrett gekleidete Truppe um Sänger Chris "Motionless" Cerulli noch einen Schritt weiter und lässt den Metalcore-Anteil auf dem neuen Album "Reincarnate" nahezu verschwinden. Dies könnte für einige Diskussionen unter den Anhängern der Gruppe sorgen. Bereits der Opener 'Death March' erinnert eher an "Untouchables" von KORN als an Metalcore. An diesem Eindruck ändert auch der kleine Breakdown in der Songmitte nur wenig. Weiter geht es mit dem Titelsong, der durch einen unerwartet guten Refrain punktet und somit schon ziemlich früh das Highlight des Albums darstellt. Wieder weist der Track einen sehr hohen Industrial-Anteil auf, der sich in cybernetischen Keyboards äußert. Irgendwie klingt MOTIONLESS IN WHITE besonders bei diesen Nummern wie eine zeitgemäße Mischung aus MARILYN MANSON und "Untouchables"-KORN. Allerdings fährt die US-Band bei 'Puppets 3 (The Grand Finale)' sogar Black-Metal-Anleihen auf und blastet sich so durch den Anfang des Songs. Dass CRADLE OF FILTH-Fronter Dani Filth einen Auftritt hat, verstärkt diesen Eindruck noch. Allerdings ist der Übergang zwischen CRADLE OF FILTH-Geriffe und Industrial-Refrain etwas zu harsch und hätte noch etwas Nachbearbeitung bedarf. Was im Proberaum ebenfalls für Diskussionen sorgen sollte, ist ob die Verwendung von Breakdowns noch wirklich Sinn macht. Zwar sind diese allesamt handwerklich gut untergebracht, doch finde ich sie nicht überall wirklich passend. Vermutlich wollte man aber seine Fans nicht komplett verschrecken. Ich bin erstaunt, dass mich das neue MOTIONLESS IN WHITE-Album überzeugen konnte. Bisher hat mich die Truppe eher kalt gelassen. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist die Spielzeit. 61 Minuten ist schon eine Hausnummer, die sich nicht einmal viele meiner Lieblingsbands erlauben können ohne streckenweise zu langweilen. Eine gute Viertelstunde weniger hätte "Reincarnate" nicht geschadet.

DARKNESS DIVIDED - Written In Blood

Metalcore hat mit Metal seit ein paar Jahren nicht mehr wirklich viel zu tun. Bands wie AS I LAY DYING, KILLSWITCH ENGAGE oder UNEARTH, haben sich im Laufe ihrer Karriere immer mehr dem (modernen) Metal hingegeben und Truppen wie BRING ME THE HORIZON, ARCHITECTS, THE WORD ALIVE oder MEMPHIS MAY FIRE, setzen eher auf Breakdowns und andere Einflüsse als Melodic Death und Thrash Metal. Da ist die Newcomer-Truppe DARKNESS DIVIDED erstaunlich erfrischend, da man tatsächlich wieder vermehrt auf Metal setzt. Und irgendwie erinnert mich der Sound der Truppe an eine breakdown-lastigere Version von IT DIES TODAY und BLEEDING THROUGH um 2003/2004 rum. DARKNESS DIVIDED basiert auf düsterem Metalcore samt Metal-Gitarren, Breakdowns und kratzigen Clean-Vocals. Musikalisch bewegt man sich nicht allzu weit von IT DIES TODAY's 2004er Knalleralbum "The Caitiff Choir". Dennoch ist der Sound etwas moderner und kann durch kleinere elektronische Spielereien oder groovigere Riffs, die an THE WORD ALIVE erinnern, punkten. Durch Keyboards gewinnen Songs wie 'A Well Run Dry' oder 'Divine Mercy' sogar etwas vom Goth-Touch von BLEEDING THROUGH. Sicherlich alles keine schlechten Referenzen. Umso erstaunlicher ist, dass DARKNESS DIVIDED bei Victory Records veröffentlicht, deren letzte Signings allesamt eher durchschnittlich waren. "Written In Blood" hingegen kann über die Distanz von 34 Minuten unterhalten. Irgendwie ist es erfrischend, dass eine neue Band sich anscheinend noch an die "Metalcore-Opis" von früher erinnern kann.

SICK OF IT ALL - The Last Act of Defiance

Ganze vier Jahre mussten Fans auf ein neues Album der New Yorker Hardcore-Legende SICK OF IT ALL warten. Die Zeit war besonders lang, weil das letzte Album "Based On A True Story" nicht wirklich andauernd aufregend war. "The Last Act Of Defiance" muss also wieder um einiges knackiger daher kommen als sein Vorgänger.
Glücklicherweise knallt schon der Opener 'Sound The Alarm' mit ordentlich viel Groove aus den Boxen. So will man SICK OF IT ALL hören: fett produziert, viel Groove, trotzdem schnell und packend. Wer das mag, der wird beim zweiten Song '2061' sogar noch mehr auf seine Kosten kommen. Die Nummer rollt vor sich hin und lässt den Fuß sofort mitwippen. Positiv fallen auch die massiven Gangshouts auf, die besonders Live für einiges an Action vor der Bühne sorgen werden.
Leider bleibt nicht das gesamte Album so knackig und aggressiv, sondern es nehmen im weiteren Verlauf auch gerne die punkigen Einflüsse der Band die Oberhand. Dabei kommen allerdings auch sehr gute Nummern raus, wie etwa die Mitgröhl-Hymne 'DNC' zum Ende von "The Last Act Of Defiance". Aber für diese Mischung aus Hardcore-Brechern und etwas punkigeren Songs ist die New Yorker Gruppe bekannt. Positiv zu vermerken ist, dass alle vierzehn Tracks dieser Platte wieder mehr Spaß machen als das letzte Werk "Based On A True Story", welches rückblickend betrachtet nach höchstens drei Durchgängen schon langweilig wurde. Die bereits besagten Kompositionen sowie Knaller wie 'Act Your Rage', 'Part Of History' oder 'Sidelined' sind allesamt eine Steigerung zum Formtief der AC/DC des Hardcores. SICK OF IT ALL bietet gewohnte Kost, so wie Fans es mögen, hat sich aber seit gefühlten Äonen nicht einen musikalischen Millimeter mehr vom Fleck bewegt. Macht aber nix!
Wie gesagt: "The Last Act Of Defiance" ist ein wesentlich spritzigeres Album als sein Vorgänger. SICK OF IT ALL macht genau das, was die Fans hören wollen und liegt damit 2014 vor dem neuen MADBALL-Werk, wenn es um Old-School geht.

THIS WILD LIFE - Clouded

Singer/Songwriter, Acoustic-Pop oder wie auch immer man den von Akustikgitarren getragenen Sound von THIS WILD LIFE beschreiben mag, ist sicherlich Neuland für das Label Epitaph. Allerdings konnte das kalifornische Duo mit seinen Coverversionen von BRING ME THE HORIZON und A DAY TO REMEMBER mächtig bei YouTube und Co. punkten. "Clouded" ist das Debütalbum der beiden Männer hinter THIS WILD LIFE und sollte besonders bei den Mädels gut ankommen.
Zarte Gitarren, noch zarterer und einfühlsamerer (teils zweistimmiger) Gesang im Falsetto - fertig ist der stromlose Pop-Punk-beeinflusste Sound von THIS WILD LIFE. Das Duo als ein weiteres Singer/Songwriter-Gespann abzutun, würde den zehn Kompositionen von "Clouded" allerdings nicht gerecht. Durch den sparsamen Einsatz von Drums oder Klavier kann man aus dem ein oder anderen Song sogar noch etwas mehr herauskitzeln. Dreh und Angelpunkt von "Clouded" ist allerdings der Gesang. Ohne die gefühlvollen Vocals würde sich "Clouded" nämlich unheimlich schnell abnutzen - vielleicht gar nicht erst zünden. Besonders bei 'No More Bad Days' kann sich Hauptsänger Kevin Jordan richtig entfalten und für Gänsehaut sorgen.
"Clouded" ist besser als das Meiste, was sich so in der Singer/Songwriter-Schublade tummelt. Dennoch ist mir diese Akustik-Pop-Punk-Nummer auf Dauer etwas zu ruhig, zu gefühlvoll, zu wenig Arschtritt. Das Debüt von THIS WILD LIFE kann man sich gut anhören, besonders Mädels können haufenweise Facebook-Statusmeldungen mit Textzitaten posten, doch ersetzt das für meinen Geschmack keine komplette Bandperformance.

RISE OF THE NORTHSTAR - Welcame

Mit ihrem Mix aus Manga-Themen und prolligen Hardcore stehen die Franzosen von RISE OF THE NORTHSTAR recht alleine innerhalb der Szene. Hardcore, Breakdowns, Rap und etwas Thrash mischen sich zu den Songs, die das Debütalbum "Welcame" ergeben. Eine nicht nur auf dem Papier/Bildschirm komisch anmutende Stilmischung.
RISE OF THE NORTHSTAR wirkt wie eine Manga-Version von den Party-Vollprolls DEEZ NUTS. Für diesen Sound muss man schon geschaffen sein. Zwar kann man musikalisch punkten, besonders bei dem thrashigen 'Bosozoku', allerdings kann ich mich gar nicht mit dem Gerappe anfreunden. Jedes Mal, wenn Rap zum Einsatz kommt, schalte ich automatisch ab. Das liegt nicht an Engstirnigkeit, allerdings brauche ich so etwas nicht in meiner Gitarrenmusik.
Wer damit allerdings kein großes Problem hat, der wird mit RISE OF THE NORTHSTAR glücklich werden. 'What The Fuck' und 'Welcame' sind Pitfutter und werden für einiges an Bewegung auf den Konzerten sorgen. Besonders durch die Breakdowns in diesen beiden Nummern sollten sich einige Kids auf die Liveshows der Franzosen freuen. Ich wage jedoch zu bezweifeln, dass "Welcame" vielen Leuten über 20 gefallen wird. Teenie-Manga-Mosher werden jedoch ihre Freude haben.

DARKEST HOUR - Darkest Hour

DARKEST HOUR wurde bis etwa 2009 konsequent zum Metalcore gezählt, weil man mit Bands der Szene auf Tour war und auf Hardcore/Metalcore-Labels wie Victory Records veröffentlicht hat. Allerspätestens mit dem 2010er Output "The Human Romance" hat sich dieses Bild geändert und die Amerikaner werden als moderne und melodische (Death) Metal-Gruppe wahrgenommen. Ironischerweise geht das neue Album, schlicht "Darkest Hour" betittelt, durch seinen überaus melodischen Touch wieder ein Schritt in eine andere musikalische Richtung.
Schon der Opener 'Wasteland' klingt um einiges moderner, ja, metalcoreartiger, als man es von DARKEST HOUR erwartet hätte. Die Strophe hat einen leichten Metalcore-Touch und mit Melodic Death hat die Nummer auch weniger zu tun. Dafür erinnert sie zu sehr an das durchwachsene "Come Clarity" von IN FLAMES. Gleiches kann man leider auch über die meisten anderen Songs von "Darkest Hour" sagen. Etwas Melodic Death Metal hier, Groove dort, auf einmal gibt es klaren Gesang und mit 'By The Starlight' balladeske Töne samt Frauengesang.
Ich bin mir auch nach mehreren Durchläufen nicht sicher, ob "Darkest Hour" eine musikalische Weiterentwicklung darstellt oder doch nur ein berechnender Versuch ist, nach sieben Alben endlich den Durchbruch zu schaffen. Melodische, beinahe poppige Nummern wie 'Anti-Axis' und ganz besonders 'Futurist' zeigen DARKEST HOUR von einer ungewohnt hörerfreundlichen Seite, was für letztere Vermutung sprechen würde - doch ist das Gesamtbild des achten Werks der Metalheads dafür dann doch etwas zu hart. Immerhin knüppeln Tracks wie 'The Great Oppressor', 'Lost For Life' und 'Beneath The Blackening Sky' noch immer ordentlich drauf los. Außerdem steht der melodische Anstrich der Truppe nicht wirklich schlecht, allerdings sollte das nächste Album auf keinen Fall noch melodischer ausfallen. Noch kann DARKEST HOUR überzeugen, mehr Melodie und Pop würde den Jungs schaden.
"Darkest Hour" wird unter Fans für Diskussionsbedarf sorgen. Der eine wird die melodische Ausrichtung mögen, wer anders wird DARKEST HOUR Ausverkauf vorwerfen. Das wird am Ende jeder für sich entscheiden müssen. Schlecht ist das achte Album jedenfalls nicht wirklich, es ist eben anders.

MARATHONMANN - ...Und wir vergessen was vor uns liegt

Deutschsprachige Rock-Bands (oder eben was man so als "Rock"-Bands versteht) wie KRAFTKLUB, JENNIFER ROSTOCK, CASPER, THEES UHLMANN oder REVOLVERHELD sind besonders über die letzten drei, vier Jahre hinweg sehr berühmt geworden. MARATHONMANN sollte auch bald zu diesen Bands gezählt werden können, denn "...und wir vergessen was vor uns liegt", das neue Album der Münchener Post-Hardcore-Truppe, gehört locker zum Besten, was die deutsche Musikszene im Moment zu bieten hat.
Nach nur einem Jahr legt das bayrische Quartett schon den Nachfolger von "Holzschwert" nach, welches der Band einiges an Aufmerksamkeit einbrachte. "...und wir vergessen was vor uns liegt" toppt das Debüt noch mal um Längen. Nicht nur einmal muss ich an eine dreckigere und wesentlich kantigere Version von TOMTE denken. Songs wie 'Diese Hände', 'Der große Sturm' oder das schön traurige '73162' beweisen nicht nur Tiefgang, sondern auch wie sehr die vier als Musiker und Songschreiber gewachsen sind.
Das merkt man auch daran, dass nicht mehr jeder Track sofort ins Ohr Geht. 'Auf dem höchsten Punkt der Welt' oder 'Landschaftsleben' benötigen ein paar Umdrehungen mehr, um ihr volles Potential zu entfalten. Allerdings hört man "...und wir vergessen was vor uns liegt" ohnehin gerne häufiger an und somit erschließt sich das Material von ganz allein.
Auch wenn der Albumtitel Ziellosigkeit attestiert, hat MARATHONMANN das Ziel gute Lieder zu schreiben beim zurückliegenden Kreativprozess nicht aus den Augen verloren. "...und wir vergessen was vor uns liegt" macht über die volle Distanz Laune und kann überzeugen. Diese Band sollte spätestens mit dem nächsten Album ganz oben angekommen sein.

Text © by Sebastian Berning